Aktivitäten unserer Schule im Jahr 2025

Mit dem Rad für den fairen Handel – Fairtrade macht Halt an der Gesamtschule Brühl

Im Rahmen der bundesweiten Aktion Stadtradeln durfte die Gesamtschule Brühl kürzlich den Arbeitskreis Fairtrade der Stadt Brühl auf ihrem Schulgelände begrüßen. Der Arbeitskreis setzt sich dafür ein, dass Fairtrade-Produkte in der Stadt Brühl stärker gehandelt, genutzt und sichtbar gemacht werden – in Schulen, Geschäften, bei Veranstaltungen und in der Gastronomie.

 

Die Fahrradtour des Arbeitskreises startete direkt an unserer Schule. Besonders erfreulich war, dass unsere engagierten Schüler*innen, die sich im Rahmen von "Schule der Zukunft" und Fairtrade-Schule aktiv beteiligen, die Gelegenheit hatten, mit den Vertreter*innen des Arbeitskreises ins Gespräch zu kommen. Dabei tauschten sie sich über faire Produktionsbedingungen, globale Gerechtigkeit und konkrete Umsetzungsideen für eine faire(re) Welt aus.

 

Warum Fairtrade wichtig ist:
Fairtrade bedeutet, dass Produzent*innen in Ländern des globalen Südens faire Löhne und Arbeitsbedingungen erhalten. Das stärkt nicht nur die Existenzsicherung, sondern fördert auch Bildung und Umweltschutz vor Ort. Gleichzeitig sensibilisiert Fairtrade Konsument*innen hierzulande für globale Zusammenhänge und verantwortungsvolles Handeln. Damit Fairtrade wirken kann, muss es sichtbar und im Alltag präsent sein – in Schulen, Läden und durch Aktionen wie diese.

 

Als „Fairtrade-School“ ist es der Gesamtschule Brühl ein besonderes Anliegen, sich aktiv für fairen Handel und nachhaltiges Denken einzusetzen. Wir möchten ein Bewusstsein bei unseren Schüler*innen schaffen – für globale Verantwortung und gerechtere Strukturen. Solche Begegnungen wie mit dem Arbeitskreis Fairtrade sind ein wertvoller Beitrag, um dieses Ziel mit Leben zu füllen.

 

Für die Profilgruppe "Schule der Zukunft"
Marcella Venghaus

 

 

 

Schrauben und Hämmern für die Artenvielfalt – Schüler*innen der Gesamtschule Brühl bauen Nistkästen für Stare & Co.

Es hämmert, bohrt und surrt auf dem Schulhof der Gesamtschule Brühl: Mit sichtbarer Begeisterung und Tatendrang haben die Nachhaltigkeitsbotschafter*innen der Jahrgänge 5 bis 8 und die Schülerinnen der AG Nachhaltigkeit zehn neue Nistkästen für Stare gebaut. Dabei wurde geschraubt, gebohrt, gehämmert – und manchmal auch improvisiert.

 

Viele der jungen Handwerker*innen hatten noch nie einen Akkubohrer in der Hand, doch das hielt sie nicht davon ab, mit großem Eifer loszulegen. Die Bauanleitungen wurden dabei gerne mal ignoriert, was zu einem kreativen Durcheinander und einigen schiefen Prototypen führte. Doch am Ende entstanden zehn funktionstüchtige Starennistkästen – und ein ganzer Haufen neuer Erfahrungen.

 

 

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Vorbildliche Mülltrennung: Unsere Gewinnerklasse

 

Ein großes Lob an die Klasse 6d sowie ihre Tutorinnen Frau Ehlers und Frau Juchem-Weins für ihr herausragendes Engagement beim Müllmanagement!

 

Im Schuljahr 2025 wurden regelmäßig die Klassenräume der Jahrgänge 5 bis 10 überprüft, um zu sehen, wie gut das Müllkonzept unserer Schule umgesetzt wird. Besonders positiv aufgefallen sind die Klassen 6b und 6d: Bei zahlreichen Kontrollen war die Mülltrennung in Papier-, Verpackungs- und Restmüll vorbildlich. Alle Mülleimer waren gut sichtbar beschriftet (Müllsorte und Klasse), und zusätzlich hing ein Informationsplakat zur richtigen Mülltrennung.

 

Kurz vor Ende wurde es noch einmal spannend: Im Stechen zwischen den beiden Klassen setzte sich schließlich die 6d durch und sicherte sich den ersten Platz. Als Anerkennung für diese „saubere Leistung“ erhielt jede Schülerin und jeder Schüler eine Tafel „Die Gute Bioschokolade“, gespendet vom Förderverein der Gesamtschule Brühl – herzlichen Dank für diese Unterstützung!

 

Der zweite Platz ging an die Klasse 6b mit ihren Tutor*innen Frau Venghaus und Herrn Rieken.

 

Für die Schulprofilgruppe "Schule der Zukunft"

 

(Astrid Pfeifer)

 

Von der Streuobstwiese ins Glas – Ein Tag rund um Apfel, Birne & Quitte

Die Klassen 5c und 5d der Gesamtschule Brühl durften im Herbst einen besonderen Schultag erleben. Während die Klasse 5c gemeinsam mit Jakob vom Kollektiv „Most & Trester“ eine Streuobstwiese in Walberberg besuchte und von ihm viel über das dortige Ökosystem lernte und mit bei der Obsternte anpackte, ernten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5d auf der schuleigenen Streuobstwiese, Birnen und Quitten. Mit viel Eifer, Begeisterung und einer Portion Teamgeist wurden die reifen Früchte direkt von den Bäumen gepflückt oder die Bäume mit der Astgabel geschüttelt und die Früchte vom Boden eingesammelt. Im Anschluss teilte sich die Klasse 5d in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe bereitete in der Schulküche leckere Apfelpfannkuchen zu, während die andere Gruppe die frisch geernteten Früchte wusch und sorgfältig für die Saftpresse vorbereitete. Für viele war es das erste Mal, den Weg vom Obst am Baum bis zum fertigen Produkt so direkt mitzuerleben – entsprechend groß war die Neugier und Freude. Nach der Vorbereitung wurde es besonders spannend: Die Schülerinnen und Schüler konnten die mit nachhaltiger Energie betriebene Saftpresse des Kollektivs „Most & Trester“ aus nächster Nähe bestaunen und selbst mit anpacken. Schritt für Schritt entstand aus dem Obst ein frischer, aromatischer Saft. Natürlich durfte am Ende auch die Verkostung nicht fehlen – der selbstgepresste Saft schmeckte allen hervorragend und war ein echtes Highlight des Tages.

 

Auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c verarbeiteten die selbstgeernteten Äpfel mit einer Handpresse zu leckerem Saft bzw. fädelte Apfelringe zum Trocknen auf.

 

Dieser Tag im Herbst war nicht nur lehrreich, sondern bereitete beiden 5er Klassen und deren Tutor*innen auch viel Spaß. Er zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll unsere Streuobstwiesen sind und wie aus eigener Ernte köstliche Produkte entstehen können. Ein rundum gelungener Tag!

 

Für die Schulprofilgruppe „Schule der Zukunft“
Marco Bellersheim & Astrid Pfeifer

 

Schule der Zukunft und Fair Trade School am Tag der offenen Tür am 15. November 2025

Am 15. November 2025 lud unsere Schule alle Interessierten ein, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Ein wichtiger Baustein dabei ist unser Engagement für eine nachhaltige Zukunft, das sich in zahlreichen Projekten von Klasse 5 bis 13 widerspiegelt.

 

Das von den Schüler*innen der Nachhaltigkeits-AG des 5. Jahrgangs selbstgemachte Apfel-Quittengelee unserer Streuobstwiese stieß dabei auf großes Interesse. Und die „Gute Bioschokolade“ von Plant-for-the-Planet, deren Verkaufserlös dem Regenwaldprojekt „Bennis Wald“ zugutekommt, fand reißenden Absatz.

 

Darüber hinaus informierten wir über unser Artenschutzprojekt „Be the change – Biodiversität an der Gesamtschule Brühl“. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: rund 20 Vogelnistkästen, zwei Steinkauzröhren und ein Schleiereulenkasten aus Recyclingmaterial, eine Wildblumenwiese sowie zahlreiche Schwalben, Staren- und Fledermausnistkästen – alles Maßnahmen, die die Artenvielfalt in unserem Schulumfeld fördern. Im Rahmen dessen entstand auch eine Radiosendung in Kooperation mit Greenpeace, die spannende Einblicke in die Bedeutung von Biodiversität und unsere Projekte bot.

 

 

Ein besonderes Highlight war die Vorstellung der Schülerfirma T4 All, die ihre ökofair produzierten T-Shirts und Baumwolltaschen – ob schlicht, mit individuellen Designs oder kunstvoll gebatikt - präsentierte. Die umwelt- und sozialfreundlichen Produkte kamen bei den Gästen gut an.

 

Herzlichen Dank an alle, die diesen Tag mit ihrem Einsatz möglich gemacht haben!

 

Für die Schulprofilgruppe „Schule der Zukunft – Nachhaltigkeit“
Astrid Pfeifer

 

 

„Klimamonologe“ bewegen unsere Schüler*innen

Feuer, überall Feuer, was sich in rasender Geschwindigkeit ausbreitet und riesige Waldlandschaften zerstört. Die junge Schauspielerin Joyce spielt den 32 Schüler*innen der Geographiekurse EF dramatisch und eindrucksvoll vor, was sich einst in Kalifornien abspielte, und reißt sie zugleich mit durch die persönliche Darbietung. Sie schildert die Katastrophe aus der Sicht einer jungen Krankenschwester, die nur mit viel Glück der Feuerkatastrophe entkommt.

 

Bei den Klimamonologen handelt es sich um dokumentarische Theaterstücke von Autor und Regisseur Michael Ruf, bekannt durch Projekte wie die Asyl-Monologe und Mittelmeer-Monologe.

 

Die Klimamonologe erzählen wahre Geschichten von Menschen weltweit, die direkt von den Folgen des Klimawandels betroffen sind – etwa Dürren, Überschwemmungen, Stürme und Waldbrände.

 

 

 

 

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