Schulentwicklungsteams an der Gesamtschule Brühl

Unsere Schulentwicklungsgruppe (SEG)

Die Schulentwicklungsgruppe (SEG) ist das zentrale Gremium für die strategische Unterrichts- und Schulentwicklung an der Gesamtschule der Stadt Brühl. Sie hat die frühere Steuergruppe abgelöst und führt deren zentrale Aufgabe in einer veränderten Struktur fort: Schulentwicklung soll gezielt gesteuert, unterschiedliche Entwicklungsprozesse miteinander verbunden und für die Schulgemeinschaft transparent gemacht werden.

 

Grundlage ihrer Arbeit sind der Referenzrahmen Schulqualität NRW sowie die gemeinsam entwickelten Leitsätze und Ziele unserer Schule. Die Schulentwicklungsgruppe koordiniert Entwicklungsvorhaben, verbindet die unterschiedlichen Konzept- und Arbeitsgruppen und greift neue Themen auf, die für die weitere Entwicklung unserer Schule von Bedeutung sind. Dabei ist sie in erster Linie ein Strategie- und Koordinationsgremium: Die konkrete Ausarbeitung und Umsetzung erfolgt in der Regel in den zuständigen Profil-, Entwicklungs- und Projektgruppen sowie weiteren schulischen Gremien.

 

Zusammensetzung und Arbeitsweise

Die Schulentwicklungsgruppe bildet unterschiedliche Perspektiven und Aufgabenbereiche unserer Schule ab. In ihr arbeiten unter anderem Vertreter*innen der Schulleitung, der schulischen Profilbereiche, des Gemeinsamen Lernens, der Digitalisierung, des Lehrkräfterates sowie eine gewählte Vertretung aus den Jahrgangsteams zusammen. Auch Vertreter*innen der Elternschaft und der Schüler*innenvertretung werden über zentrale Entwicklungsprozesse informiert und werden zu den Sitzungen eingeladen werden. Bei Bedarf können darüber hinaus weitere Fachleute oder Gäste einbezogen werden.

 

Die SEG tagt in der Regel viermal im Schuljahr. Ergebnisse und zentrale Entwicklungen werden in die schulischen Mitwirkungsgremien zurückgespiegelt. Die verabschiedeten Ergebnisprotokolle werden über das schulische Lernmanagementsystem "IServ" zugänglich gemacht; die Sitzungen sind nach Absprache auch für interessierte Mitglieder der Schulgemeinschaft offen.

 

Geleitet wird die Schulentwicklungsgruppe von Michael Hellmich, Didaktischer Leiter, gemeinsam mit Thilo Martius, dem gewählten Sprecher der SEG und Vorsitzenden des Teams Gemeinsames Lernen (Inklusion).

 

Aufgabe der Schulentwicklungsgruppe

Zu den zentralen Aufgaben gehören die Entwicklung und Klärung gemeinsamer Ziele, die Koordination verschiedener Schulentwicklungsvorhaben und die Verbindung der beteiligten Gruppen. Dabei geht es insbesondere darum, für Ziel-, Aufgaben-, Umsetzungs-, Evaluations- und Verstetigungsklarheit zu sorgen. Die einzelnen Konzeptgruppen bearbeiten dagegen konkrete Entwicklungsmaßnahmen und entwickeln daraus Konzepte für die schulische Praxis.

 

Ein typischer Entwicklungsprozess reicht dabei von der Klärung des Ziels und seines Bezugs zum Schulkonzept über eine Bestandsaufnahme und die Entwicklung einer Strategie bis zur Erprobung, Evaluation und dauerhaften Verankerung erfolgreicher Maßnahmen.

 

Zentrale Schulentwicklungsthemen

Um Schulentwicklung zu fokussieren und gleichzeitig nachhaltig zu gestalten, bearbeitet die SEG gemeinsam mit den zuständigen Gruppen jeweils ein zentrales Entwicklungsthema:

 

Schuljahr 2024/25 – Projektorientiertes Lernen
Im Mittelpunkt stand die Weiterentwicklung projektorientierter Lernformen. Ein wesentlicher Baustein war die Entwicklung von „Projekt 6“, mit dem selbstständiges, kooperatives und zunehmend projektorientiertes Arbeiten bereits in Jahrgang 6 gestärkt wird. Dies führte zur Implementation des neuen und innovativen Schulfaches für den Jahrgang 6.

 

Schuljahr 2025/26 – Soziales Lernen als Grundlage zeitgemäßer Prüfungsformate und offener Unterrichtsformen
Der Schwerpunkt lag auf der Frage, welche sozialen und methodischen Kompetenzen Schüler*innen benötigen, um in stärker geöffneten Lernarrangements erfolgreich arbeiten zu können. Gleichzeitig wurden zeitgemäße Formen der Leistungsüberprüfung und neue Möglichkeiten des gemeinsamen und selbstständigen Lernens in den Blick genommen. Dies führte zu der Beschlusslage, dass jedes Fach in den Jahrgängen 5-9 mind. ein angstfreies Prüfungsformat und ein neues (alternativ/zeitgemäßes) Prüfungsformat pro Schuljahr durchführt.

 

Schuljahr 2026/27 – Die neue gymnasiale Oberstufe
Aktuell beschäftigt sich die Schulentwicklungsgruppe intensiv mit den Veränderungen durch die neue APO-GOSt. Im Zentrum stehen insbesondere die Entwicklung gleichwertiger komplexer Leistungsnachweise sowie die zukünftige Ausgestaltung von Projektkursen. Ziel ist es, die neuen Möglichkeiten der gymnasialen Oberstufe frühzeitig in die Unterrichts- und Schulentwicklung einzubeziehen und dafür tragfähige schulische Strukturen und gemeinsame Qualitätsstandards zu entwickeln.

 

Damit verbindet die Schulentwicklungsgruppe langfristige Entwicklungsziele mit konkreten Herausforderungen des jeweiligen Schuljahres. Sie schafft einen verbindlichen Rahmen dafür, dass neue Ideen nicht isoliert entstehen, sondern miteinander abgestimmt, erprobt, ausgewertet und – wenn sie sich bewähren – dauerhaft in der schulischen Arbeit verankert werden.