Großer Applaus für Horváths "Glaube-Liebe-Hoffnung"
Die Premiere von Ödön von Horváths "Glaube-Liebe-Hoffnung“ (19. Juni 2026) sowie die zwei weiteren Vorstellungen (21. und 22. Juni), welche die Theatergruppe "Das alte Lied" präsentierte, wurden vom Publikum in der Mensa begeistert aufgenommen und standen trotz der großen Hitze unter einem sehr guten Stern. In den drei nahezu ausverkauften Vorführungen konnte das Ensemble von Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen 8, 9, 10, EF und Q2 restlos überzeugen.
Absolut textsicher, überaus spielfreudig und mit großer Ausstrahlung hauchten die jungen Darstellerinnen und Darsteller dem Theaterstück aus dem Jahre 1932 neues Leben ein. Im Mittelpunkt agierten die junge Elisabeth (mitreißend: Greta Roßbach) sowie der Schutzpolizist Alfons Klostermeyer (fulminant: Luis Lenke), deren Beziehung in einer völlig entsolidarisierten Gesellschaft scheitert. In den weiteren Rollen brillierten Fairoz Faiq (Hoffnung), Hanem Labib (Oberinspektor, Oberpräparator), Lena Blumrich (Vizepräparator, Kriminaler), Leandra Korais (Präparator), Franca Lanzen (Baron), Ronja Graßkamp (Irene Prantl, Buchhalter), Amelie Schönau (Invalider), Anna Pielken (Frau Amtsgerichtsrat), Tabea Koch (Amtsgerichtsrat, Arbeiterfrau, Joachim), Samia Hussain (Maria), Kia Steinbeck (2. Schupo) und Viki Pappas (3. Schupo). Mia Lobe war die Souffleuse. Für die passende atmosphärische Beleuchtung sorgte Peter Ibing, während Andreas Gorjup (Klavier) einfühlsam für die musikalische Gestaltung sorgte. Die Bühnenfassung stammt von Fred Pohl und wurde von ihm einstudiert.
Im kommenden Schuljahr wird die Theatergruppe Georg Büchners "Woyzeck" auf die Bühne bringen.
(Fred Pohl)
Unsere Aufführung vom Sonntag im Film. (Externer Link zu Vimeo, Film von Georg Divossen)
Alle Bilder wurden uns freundlicherweise von Herrn Korais zur Verfügung gestellt.